Zwei Neuzugänge in der Winterpause

1. Mannschaft, Aktive

Das neue Jahr startet mit super Neuigkeiten. Zur Rückrunde präsentiert unser Hauptsponsor „doc-oliday“ stolz zwei Neuzugänge für unsere 1. Mannschaft.

Albin „Bini“ Hashani wechselt vom SV Rheintal zum SVJ. Als technisch versierter und extrem vielseitiger Offensivspieler konnte er in den vergangenen Jahren auch höherklassige Erfahrung sammeln. Seit letztem Herbst hielt sich Bini bei uns als Gast fit und wir sind sehr froh, dass er sich nun zu einem Wechsel in die rot-weißen Farben entschieden hat. Willkommen im Seestadion, Bini!

Ebenfalls sehr erfreut sind wir über die Rückkehr von Thomas Rangnau. Nach einem halben Jahr kreativer Pause und Stand-by-Dasein in der Kreisliga B kommt Thomas von der SG Lottstetten-Altenburg zurück ins Seestadion. Über seine Qualitäten brauchen wir niemanden mehr informieren und 26 Treffer in den vergangenen beiden Spielzeiten sprechen bereits eine deutliche Sprache. Herzlich Willkommen zurück, Thomas!

Albin „Bini“ Hashani (hier noch im Trikot des SV Rheintal) schnürt ab der Rückrunde die Kickschuhe für den SVJ.
Thomas Rangnau kehrt nach einem halben Jahr von der SG Lottstetten-Altenburg zurück.

Auswärtssieg zum Hinrundenabschluss – SVJ mit Erfolg in Schönau

1. Mannschaft, Aktive

Zum Ende der Hinrunde kam unsere „Erste“ am vergangenen Wochenende zu einem enorm wichtigen Auswärtssieg beim FC Schönau. Die Gastgeber hatten davor 6 ihrer 7 Heimspiele erfolgreich gestalten können, weshalb der Erfolg im Schwarzwald noch wertvoller zu bewerten ist.

Mit einigen Personalsorgen im Gepäck reiste das Team um Coach Lars Müller in dessen alte Heimat. Gleich 7 Spieler fehlten aus unterschiedlichsten Gründen und so musste tief in die „Trickkiste“ gegriffen werden. Heraus kam unter anderem die Saisonpremiere von Simon Müller, der sich zu Beginn der Saison ins Studium nach Freiburg verabschiedet hatte, nun aber gerne aushalf. Auch sonst stand eine gute erste 11 auf dem Platz, weshalb, allen Umständen zum Trotz, ein Dreier das Ziel war.

Unser Team begann dabei auch recht gut. Die erste Chance gehörte dabei Müller, der nach Zuspiel von Pascale Moog, im gegnerischen Strafraum auftauchte. Sein Pass in die Mitte wurde aber im letzten Moment geblockt, sodass die erste gute Chance vergeben war. Die Gastgeber versuchten nun nach und nach Druck aufzubauen und übernahmen die Initiative. Weitgehend blieben die Schönauer im letzten Drittel aber zu ungenau, bzw. die SVJ-Defensive stand sehr sicher, sodass sich nur selten klare Torchancen ergaben. Die beste Chance hatten die Schönauer nach ca. 30 Minuten. Einen Schuss von der Strafraumgrenze lenkte Yannic Frey zunächst mit den Fingerspitzen an die Latte und auch den zweiten Versuch aus kurzer Distanz konnte Frey abwehren. Wenig später war Frey auch bei einem weiteren Schönauer Abschluss auf dem Posten. Dies sollte es aber gewesen sein mit der offensiven Herrlichkeit der Gastgeber. Auch der SVJ zeigte sich im Offensivspiel zunächst zu hektisch, nur selten, aufgrund des hohen Schönauer Pressings, ein geordneter Spielaufbau. Wenn man aber ins kombinieren kam ging es recht geradlinig zum gegnerischen Tor. Nach 35 Minuten fasste sich Julien Meister ein Herz und setzte zum Sprint durch die gegnerischen Reihen an. Nachdem er 4 Gegenspieler hinter sich gelassen hatte wurde sein Abschluss zentral vor dem Tor im letzten Moment verhindert. Kurz vor der Pause folgte dann aber doch noch, die etwas überraschende Führung für den SVJ. Marco Lohr fing einen Pass der Schönauer im Aufbauspiel ab und leitete direkt weiter auf Müller. Der ging mit Tempo auf die gegnerische Innenverteidigung zu und schloss nach einer Körpertäuschung trocken aus 16 Metern gegen die Laufrichtung des Torhüters ab und ließ diesem so keinerlei Abwehrchance. Mit dieser knappen Führung ging es in die Halbzeit.

Den zweiten Durchgang starteten die Gastgeber druckvoll und suchten den Ausgleich. Dennoch blieb der SVJ stabil in der Defensive und setzte seinerseits auch immer wieder Nadelstiche in der Offensive. Generell zeigte sich im zweiten Durchgang ein offenes Spiel, bei dem die Gastgeber sicherlich mehr Ballbesitz verzeichneten, der SVJ aber im letzten Drittel die gefährlichere Mannschaft blieb. Leider verpasste man bei einigen guten Ansätzen den zweiten Treffer. Die größte Chance vergab Timo Maier nach einem Standard, als er völlig frei zum Kopfball kam, den Ball aber nicht aufs Tor brachte. Wenig später brach Martin Rangnau über die rechte Seite durch, zögerte im Abschluss aber einen Tick zu lange und wurde doch noch geblockt. Die Gastgeber hatten kaum Abschlüsse, spielten zwar gefällig, scheiterten aber immer wieder an der aufmerksamen Viererkette des SVJ. Die gefährlichste Aktion bis zur 70. Minute blieb eine abgefälschte Bogenlampe der Schönauer, die sich gefährlich aufs Jestetter Tor senkte und von Frey nur mit Mühe geklärt werden konnte. In der 71. Minute folgte dann der einzig wahre Aufreger der Partie. Nach einem astreinen Tackling von Martin Rangnau entschied der, ansonsten fehlerlose, Schiedsrichter auf Freistoß für die Gastgeber. Unverständlich, da Rangnau klar vor dem Gegner am Ball war, diesen spielte und auch nicht mit gestrecktem Bein voran ging. Während man sich auf Jestetter Seite noch über den Pfiff ärgerte nutzten die Gastgeber dies eiskalt aus. Die Freistoßflanke fand im Zentrum einen Schönauer Kopf und der Ball landete, gut platziert, zum Ausgleich im rechten Toreck. Wer nun das Gefühl hatte das Spiel dreht sich komplett sah sich aber getäuscht. Der SVJ schüttelte den Ärger über den Gegentreffer schnell ab und so entwickelte sich in den letzten Minuten ein offenes Spiel, in dem beide Seiten den entscheidenden Treffer suchten. In der 81. Minute fiel dieser letztlich auf Seiten des SVJ. Cedric Hosp bekam nach einer abgewehrten Ecke den zweiten Ball und spielte auf Moog. Dieser zog aus 16 Metern ab, scheiterte aber zunächst am Torhüter. Lohr blieb dran und erwischte den Ball kurz vor der Torauslinie, legte diesen mit letzter Kraft zurück. Dort stand Rangnau goldrichtig und vollendete zum 2:1 ins lange Eck. Die Gastgeber drängten in den letzten Minuten natürlich nochmals auf den Ausgleich, klare Chancen sollte der SVJ aber nicht mehr zulassen. Stattdessen verpasste Müller kurz vor Schluss die endgültige Entscheidung. Dies sollte am Ende aber keine Rolle mehr spielen, als der Schiedsrichter die Partie nach 93 Minuten beendete. Unterm Strich steht ein (etwas überraschender) nicht unverdienter Auswärtssieg. Nachdem man im ersten Durchgang mit der zweiten Chance in Führung gehen konnte verdiente man sich diese mit engagiertem und schnörkellosem Spiel im zweiten Durchgang. Das verpasste zweite Tor sollte sich zunächst rächen, doch auch nach dem Rückschlag ließ man sich nicht beirren und kam doch noch zum Siegtreffer. Entscheidend an diesem Tag war sicherlich die grundsolide Defensivleistung des SVJ. Allen voran die beiden Außenverteidiger Artur Heck und Eric Strauss machten an diesem Tag einen tadellosen Job und ließen die starken Außenspieler der Gastgeber nie wirklich zur Entfaltung kommen. Ebenfalls als Matchwinner durfte sich der reaktivierte Simon Müller fühlen, der beim 1:0 nicht zum ersten Mal seine Kaltschnäuzigkeit unter Beweis stellte, sondern auch ohne Training sehr weite Wege ging und letztlich sogar 90 Minuten durchspielte. Auch Cedric Hosp half aus und machte ebenso eine gute Partie, wie überhaupt die ganze Mannschaft, die an diesem Tag stets als Einheit auf dem Platz stand. Wie Einstellung und Mentalität auch fehlende Spieler ersetzen können war hier eindrucksvoll zu sehen. Zum Abschluss des Fußballjahres folgt nun noch ein letztes Heimspiel gegen den FC Wallbach, welches hoffentlich noch ausgetragen werden kann. Wir danken an dieser Stelle nochmals dem FC Schönau für die Bereitschaft (schon vor der Saison) das Heimrecht für diese Partie zu tauschen, da eine Austragung sonst nicht sicher gewesen wäre.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – SVJ siegt gegen Tiengen

1. Mannschaft, Aktive

Die „Erste“ konnte am vergangenen Wochenende einen mühsamen, aber verdient 2:0-Erfolg gegen den FC Tiengen einfahren und damit nach 4 sieglosen Spielen in Serie wieder einen „Dreier“ feiern. Zudem blieb man erstmals in dieser Saison ohne Gegentor.

Die Partie begann für den SVJ eigentlich nach Maß. Bereits in der 6. Minute schraubte sich Silvan von Ow, nach einer präzisen Ecke von Marco Lohr, im Gästestrafraum hoch und wuchtete das Leder per Kopf zum 1:0 in die Maschen. In der Folge blieb der SVJ optisch die spielbestimmende Mannschaft und verpasste wenig später den zweiten Treffer. Yannick Rüd hatte sich über die rechte Seite durchgesetzt, legte den Ball auf Lohr zurück, der aber haarscharf am Gehäuse vorbei zielte. Tempo wollte, in einem insgesamt sehr verkrampften Spiel, aber nicht wirklich aufkommen. Der SVJ ließ oftmals die letzte Zielstrebigkeit vermissen, um die wacklige Gästeabwehr öfter in Verlegenheit zu bringen. Stattdessen nutzten die Gäste immer wieder schnelle Ballverluste zu Tempogegenstößen. Die Tiengener waren im Abschluss, aber schlichtweg zu harmlos um das Tor des SVJ wirklich in Gefahr zu bringen. Die beste Chance der Gäste wurde nach ca. 30 Minuten vergeben, als ein Tiengener Offensivspieler den Ball zwar an Torhüter Yannic Frey, aber auch am Tor vorbeischoss. Der SVJ schien dem zweiten Treffer, trotz zu pomadiger Spielweise über weite Strecken näher. Allerdings brauchte es einen weiteren Standard um dieses Vorhaben zu realisieren. Martin Rangnau und Raffaele Ponzo führten einen Freistoß von der rechten Seite kurz aus. Von Ow stahl sich in dieser Situation seinen Gegenspieler davon, Ponzo brachte den Ball gefühlvoll an den zweiten Pfosten, wo von Ow zum zweiten Mal an diesem Tag per Kopf zur Stelle war. Wenig später beendete der Schiedsrichter die erste Hälfte.

Mit guten Vorsätzen startete unsere Mannschaft in den zweiten Durchgang, kam aber weiterhin nicht so richtig zu ihrem Spiel, bzw. mangelte es über weite Strecken an Bewegung im Offensivspiel. Dennoch bot sich Lohr eine gute Einschussmöglichkeit nach ca. 50 Minuten. Der eingewechselte Christian Boscarino schoß nach ca. 65 Minuten freistehend am Gehäuse vorbei. Auf der Gegenseite kam Kizilay am rechten Strafraumrand zu einer vielversprechenden Abschlussmöglichkeit, verfehlte aber sein Ziel ebenso. Eine diskussionswürdige Situation ereignete sich dann im Strafraum der Gäste. Rüd prallte mit dem gegnerischen Torhüter zusammen und ging (durchaus elfmeterwürdig) zu Boden, der Schiedsrichter entschied aber auf weiterspielen. Wenig später erzielte Fabio Bleise vermeintlich sein erstes Aktivtor mit einer schönen Direktabnahme aus der zweiten Reihe. Der Schiedsrichter hatte zuvor aber ein Foulspiel gesehen, ebenfalls diskutabel. Weitere Kontermöglichkeiten ließ der SVJ ungenutzt. Die Gäste wurden ihrerseits noch einmal gefährlich. Kizilay legte den Ball im Strafraum quer, der eingewechselte Alex Achmedov klärte im Zentrum, aber vor dem heranstürmenden Rastoder. So blieb es bis zum Schluss beim 2:0 für den SVJ.

Unterm Strich steht ein, wie bereits erwähnt, mühsamer aber verdienter Sieg, gegen offensiv zu harmlose Gäste. Der SVJ nutzte zwei Standards zur Führung und brachte diese anschließend gut über die Zeit. Dennoch muss man sich, gerade im Vergleich zur Vorwoche, durchaus vorwerfen lassen über weite Strecken nicht zielstrebig und aggressiv genug zu Werke gegangen zu sein. Dies muss sich vor dem Duell in der kommenden Woche mit dem FC RW Weilheim schleunigst wieder ändern. Die Konstanz bleibt also das große Thema unserer Mannschaft. Dennoch bringt das Resultat am Ende drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Mission erfüllt, wenn auch nicht mit „Sternchen“.

ACHTUNG: Spielort geändert!

1. Mannschaft, Aktive

Aufgrund der anhaltenden Regenfälle ist derzeit nicht an Fußball im Seestadion zu denken. Deshalb wird das Heimspiel am kommenden Samstag, 9.11.19, gegen den FC Tiengen auf den Kunstrasenplatz in Erzingen verlegt! Anstoß in Erzingen ist um 14.30 Uhr.

Es war uns ein großes Anliegen das Spiel austragen zu können. Deshalb bedanken wir uns beim FC Erzingen recht herzlich dafür, dass uns der Kunstrasen zur Verfügung gestellt wird.

Starker Auftritt…ohne Ertrag – SVJ verliert beim FC Wittlingen

1. Mannschaft, Aktive

Trotz einer sehr guten Leistung beim Tabellenführer FC Wittlingen musste die „Erste“ die Heimreise am vergangenen Wochenende mit leeren Händen antreten. In einem temporeichen Spiel, mit extrem vielen Torszenen zeigten sich die Gastgeber am Ende abgezockter, aber der Reihe nach.

Der SVJ startete, auf dem engen Kunstrasenplatz in Wittlingen, gut ins Spiel und machte dem Favoriten von Beginn an das Leben schwer. Das erste Ausrufezeichen setzte Marco Lohr nach ca. 15 Minuten mit einem Schuss aus knapp 20 Metern. Leider klatschte der Ball an die Querlatte. Wenig später hatte Lohr erneut die Chance zur Führung. Raffaele Ponzo war im Strafraum freigespielt worden und legte den Ball zurück an den 16er. Ein Wittlinger Defensivspieler klärte aber den Abschluss für seinen geschlagenen Torhüter. Auf der Gegenseite drängten auch die Gastgeber immer wieder Richtung Tor des SVJ. In der 22. Minute sollten sie dann auch ihre erste große Chance nutzen. Stürmer Keller setzte sich, für einmal, gegen die „Baby“-IV des SVJ durch und schob aus 15 Metern zur Führung der Gastgeber ein. Wenig später verpasste der SVJ erneut den eigenen Treffer. Einen Freistoß, getreten von Pascale Moog, konnte der Wittlinger Torhüter nur nach vorne abwehren. Stefano Fornino kam völlig freistehend zum Nachschuss, scheiterte aber an einer sensationellen Reaktion von Kaya im Wittlinger Tor. Es ging nun hin und her. Die nächste Chance gehörte den Gastgebern, die das zweite Tor ebenfalls nur knapp verpassten. Am Ende blockte Moog einen Abschluss aus kurzer Distanz und grätschte den Ball dann vor der Linie aus der Gefahrenzone. Noch immer war nicht Halbzeit und so versuchte es der SVJ weiter. Yannick Rüd tauchte frei im Wittlinger Strafraum auf, sein Heber überwand zwar Korkut, landete aber ebenfalls am Torgebälk. Nach einem Eckball setzte sich dann Fabio Bleise durch, aber auch dieser Abschluss wurde klar vor der Linie geklärt. Auch die Gastgeber verpassten auf der Gegenseite vielversprechende Möglichkeiten und so blieb es bei der knappen Führung für die Wittlinger.

Die zweite Halbzeit begann mit deutlich druckvolleren Gastgebern. Der SVJ benötigte nun etwas länger um wieder ins Spiel zu kommen und zunächst galt es den zweiten Treffer zu vermeiden. Ein abgefälschter Schuss der Wittlinger aus 11 Metern erwischte Torhüter Frey auf dem falschen Fuß. Der zurückgeeilte Rüd klärte den Ball aber auf der Linie. Die Wittlinger kamen nun gefährlich über Außen und drückten vehement auf den zweiten Treffer. Doch auch der SVJ hatte immer wieder Offensivaktionen. So kam Martin Rangnau nach einer Ecke frei zum Kopfball und drückte den Ball mustergültig aufs Tor. Allerdings sollte auch er seinen Meister im Wittlinger Torhüter finden, der den Ball erneut mit einem starken Reflex über die Latte lenkten. Wenig später bot sich den Gastgeber auf der anderen Seite die Großchance zum zweiten Treffer. Bei einem Tempogegenstoß war der Wittlinger Angreifer nur noch mit einem Foul zu stoppen, was dem Schiedsrichter keine andere Wahl ließ, als auf Strafstoß zu entscheiden. Allerdings entschied sich Frey für die richtige Ecke und konnte den Schuss entschärfen. Einige Minuten später war dann aber auch er machtlos, als Spielmacher Kassem mit einem feinen Heber das 2:0 für die Gastgeber erzielte. Dennoch blieb der SVJ dran und gab sich nicht geschlagen. Rüd behauptete den Ball am 16er und zirkelte den Ball aus der Drehung aufs Tor. Wieder klatschte der Ball an den Wittlinger Torpfosten. Auf der Gegenseite klärte Frey im 1:1, per Fußabwehr. Und wieder nur wenig später trat Fornino zum Freistoß an. Auch dieser Abschluss wurde gefährlich, landete aber ebenso am Pfosten. Zum Abschluss klärte Kaya nochmals einen Abschluss von Rüd. So blieb es bis zum Ende beim 2:0 für die Wittlinger.

Unterm Strich eine sehr unglückliche Niederlage für den SVJ. Man konnte dem aktuellen Ligaprimus zu jeder Zeit Paroli bieten und hätte sich eigentlich ein Remis verdient gehabt. Auf dem kleinen Kunstrasenplatz entwickelte sich ein sehr intensives und Höhepunktreiches Spiel, dass am Ende gut und gerne 6:6 hätte enden können. Auch defensiv arbeitete man größtenteils gut, war aber dann eben doch die 2 Tore schlechter. Die Mannschaft zeigte einen geschlossenen Auftritt, der Mut für die kommenden Wochen macht, muss aber endlich ihre Torchancen nutzen. Schon beim letzten Heimspiel verpasste man einige Möglichkeiten. Zudem kam in Wittlingen, bei vier Aluminiumtreffern, noch sehr viel Pech dazu. Es gilt nun diese positive Leistung mitzunehmen und, trotz der Niederlage, möglichst viel Selbstvertrauen zu ziehen, um für die kommenden Wochen gewappnet zu sein. Im Spiel gegen den FC Tiengen gilt es eine solche Leistung abzurufen, dann muss einem nicht bange sein. Wenn der Ball auch mal wieder über die Linie will…

Remis der „rassigen“ Sorte – SVJ mit Punkteteilung in Stetten

1. Mannschaft, Aktive

Die „Erste“ kam am vergangenen Wochenende beim Auswärtsspiel in Stetten im Derby gegen den FC Hochrhein zu einem 2:2-Remis. Ein Ergebnis, welches am Ende beide Teams einigermaßen zufriedenstellen konnte.

Unsere Mannschaft erwischte auf schwierigem, weil sehr tiefem, Geläuf einen sehr schlechten Start. Die Gastgeber kamen mit viel Tempo und Willen aus der Kabine. Bereits nach wenigen Minuten verzeichnete der FC Hochrhein die erste Topchance. Melina war nach einer Flanke aus kurzer Distanz zum Abschluss gekommen, SVJ-Keeper Yannic Frey klärte den Ball per Fußabwehr, mit einem starken Reflex. Die Gastgeber zeigten sich, gerade in der Anfangsphase immer einen Schritt schneller, der SVJ spielte viele einfache Fehlpässe und lud den Gegner so immer wieder zu Tempogegenstößen ein. So auch in der 7.Minute als Meier sich auf den Weg zum Tor des SVJ machte. Seinen Schuss wollte Silvan von Ow noch blocken, er konnte diesen aber nur unglücklich abfälschen, sodass die Kugel in hohem Bogen über Frey segelte, und sich hinter ihm zum 0:1 ins Netz senkte. Die Jestetter Köpfe gingen nun aber nicht nach unten. Sofort berappelte man sich und startete seinerseits die ersten Offensivaktionen. In der 10. Minute sollte dann die schnelle Antwort folgen. Yannick Rüd schickte Nagip Bunjupi, der erstmals in der Startelf stand, auf der rechten Seite. Bunjupi setzte sich im Laufduell gegen seinen Gegenspieler durch und legte die Kugel überlegt in den Rückraum. Dort fand er den völlig freistehenden Stefano Fornino, der dem Torhüter mit einem platzierten Schuss aus ca.11 Metern keine Abwehrchance ließ. Leider sollte dies im ersten Durchgang die einzige wirkliche gute Offensivaktion des SVJ bleiben. Ein anderes Bild zeigten die Gastgeber, die immer wieder, begünstigt durch einfache Ballverluste, gefährlich vor dem Tor auftauchten. So klatschte ein, abermals abgefälschter, Schuss von Kech an die Querlatte. Zweimal rettete Frey im 1:1 gegen die Offensivabteilung des FC Hochrhein. Bis zum Halbzeitpfiff sollte aber kein Tor mehr fallen, was vor allem auf Seiten des SVJ die gute Nachricht sein sollte.

Im zweiten Durchgang war unsere Mannschaft dann gleich von Beginn weg besser im Spiel. Der Ball lief flüssiger und präziser und auch das Zweikampfverhalten steigerte sich zusehends. Ebenfalls griff eine taktische Umstellung aus der Pause umgehend. So drehte in der 52. Minute Stefano Fornino mit seinem zweiten Treffer das Ergebnis. Marco Lohr machte das Spiel breit und bediente Rüd auf der rechten Seite, dessen Flanke wurde zunächst abgeblockt, landete aber bei Fornino, der diesmal aus 16 Metern platziert ins linke Toreck traf. Für die Gastgeber schien dies zunächst ein Wirkungstreffer und dieser läutete die beste Phase des SVJ dieser Partie ein. Bis zur 65. Minute konnte man Ball und Gegner recht gut dominieren, verpasste in dieser Phase allerdings den dritten Treffer nachzulegen. Am nächsten dran zeigte sich Rüd, der bei drei Möglichkeiten leider zweimal zu überhastet abschloss und zum Dritten am Torhüter scheiterte. Bunjupi kam wenig später im Strafraum letztlich einen Schritt zu spät und nicht mehr zum Abschluss. Der FC Hochrhein wurde dann 25 Minuten vor Schluss wieder stärker und erhöhte den Druck auf den Jestetter Strafraum. Zunächst brach Maier über die rechte Seite durch, scheiterte allerdings erneut an Frey. In der 76. Minute kam es nach einem Distanzschuss zu einer sehr unübersichtlichen Situation vor dem Jestetter Tor. Ein Hochrheiner Abschluss prallte über Heck und Moog vor die Füße von Lauber, der aus 5 Metern zum Ausgleich einschob. In der Schlussviertelstunde bot sich den Zuschauern dann ein „rassiges“, intensives, aber stets faires Spiel. Beide Mannschaften suchten den Siegtreffer. Der FC Hochrhein vergab dabei ca. 5 Minuten vor Ende die größte Chance, als Melina völlig freistehend aus 16 Metern, der Ball versprang und sein Schuss so weit übers Tor ging. Auf der Gegenseite schnupperte Lohr am dritten Treffer. Sein verdeckter Abschluss wurde aber vom stark reagierenden Torhüter der Gastgeber entschärft. So blieb es bis zum Ende beim 2:2-Unentschieden. Unterm Strich steht ein Remis, dass man am Ende als leistungsgerecht bezeichnen kann. Der SVJ konnte sich in Halbzeit 1. glücklich schätzen nicht in Rückstand geraten zu sein. Die Reaktion in der zweiten Hälfte war dann aber durchaus ansprechend und zeitweise war man dem dritten Tor näher, als die Gastgeber dem Ausgleich. Diese kamen am Ende aber zum Schluss zum, sicherlich, verdienten Ausgleich. Aufgrund einer Mehrzahl klarerer Chancen auf Seiten der Gastgeber, kann man beim SVJ vielleicht sogar noch etwas besser mit der Punkteteilung leben. Es gilt nun auf der Leistung der zweiten Halbzeit aufzubauen und mit Selbstvertrauen ins Heimspiel gegen den SV Buch zu gehen. Ein Heimsieg ist fällig,

Das Glück des Tüchtigen – SVJ siegt im Markgräflerland

1. Mannschaft, Aktive

Nach vier Partien ohne „Dreier“ konnte unsere Erste am vergangenen Wochenende einen enorm wichtigen 3:2-Erfolg beim TuS Efringen-Kirchen landen. Ein „Oldie“ und zwei „Kücken“ sollten dabei tragende Rollen spielen…

Das Spiel begann für unsere Mannschaft furios. Bereits mit dem ersten Angriff ging der SVJ in Führung. Stefano Fornino spielte einen starken Pass in die Schnittstelle, Marco Lohr hatte sich in der Spitze freigelaufen und vollendete mit links ins kurze Eck. Die Hausherren schüttelten sich kurz und übernahmen in der Folge das Zepter. Der SVJ blieb in den ersten Minuten aber weiterhin brandgefährlich. Die Gastgeber pressten hoch, sodass einige Bälle zwar früh verloren gingen. Die Defensive, um die beiden Youngster Timo Maier und Fabio Bleise stand aber sehr gut und ließ keinen gefährlichen Abschluss der Gastgeber zu. Oftmals spielten sich die Efringer über die Außen durch, fanden mit scharfen Hereingaben aber keine Abnehmer oder aber der Ball konnte aus der Gefahrenzone geklärt werden. Auf der Gegenseite tankte sich Yannick Rüd nach ca. 20 Minuten gut durch, legte den Ball schön zurück auf den Elfmeterpunkt, fand aber ebenfalls keinen Abnehmer. Wenig später spielte, bei einem weiteren Konterangriff des SVJ, Christian Boscarino den Ball erneut auf Lohr, der mit seinem Abschluss aber am Efringer Torhüter scheiterte. In der 28. Minute war die SVJ-Defensive dann für einmal zweiter Sieger. Ein präziser Ball ins Zentrum konnte von der Innenverteidigung nicht mehr geklärt werden, der Efringer Stürmer Flad drosch den Ball freistehend aus 14 Metern in den Giebel. Nun schienen die Gastgeber endgültig im Spiel angekommen und drückten in dieser Phase auf den zweiten Treffer. Dennoch blieb vieles weiterhin Stückwerk. So musste SVJ-Keeper Yannic Frey auch in dieser Phase nur bei einem Distanzschuss eingreifen, ansonsten stand die Defensive weiterhin gut und sicher. In der 42. Minute konnte der SVJ dann seine nächste Chance nutzen. Ein zu kurz geratener Abschlag des Torhüters landete in den Füßen von Rüd. Der nahm Tempo auf, ging an seinem Gegenspieler vorbei und bediente im Zentrum erneut Lohr, der den SVJ vor der Pause erneut in Führung schoss. Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang sah man weiterhin ein ähnliches Bild. Die Gastgeber drückten auf den Ausgleich, der SVJ verteidigte leidenschaftlich und setzte immer wieder auf Konter. Glück hatte man direkt nach Wiederanpfiff, als der Efringer-Stürmer Keller den Ball, nach einer Freistoßhereingabe, am zweiten Pfosten knapp verpasste. In der Folge blieben die Gastgeber dran, viele Flanken segelten in den Strafraum des SVJ, aber keine sollte erfolgreich sein. In der 64. Minute nutzte unsere Mannschaft eine der wenigen Kontermöglichkeiten, schaltete nach Ballgewinn schnell um. Pascale Moog trieb den Ball auf das gegnerische Tor zu, bediente Rüd im richtigen Moment, der per Linksschuss zum 3:1 vollendete. Die Gastgeber antworteten mit wütenden Angriffen, die aber selten einen Abschluss fanden. Zunächst köpfte Flad knapp am Tor vorbei, wenig später behielt Frey nach einem „Gestocher“ im Strafraum des SVJ die Oberhand. Eine Viertelstunde vor Schluss verhinderte Frey gegen Flad nochmals den Anschlusstreffer. Nach 78 Minuten sollten die Mühen der Gastgeber aber doch belohnt werden, über rechts brachen sie zur Grundlinie durch, von wo der Ball zurückgelegt wurde und in Keller einen dankbaren Abnehmer fand. Heiße Schlussminuten waren also angesagt, da die Gastgeber unbedingt den Ausgleich wollten. Auf der Gegenseite scheiterte Pascale Moog am gut reagierenden Efringer Torhüter und verpasste die Entscheidung, ebenso wie Nagip Bunjupi, der einen Ausflug des Torhüters leider nicht zu vierten Treffer nutzen konnte. Im SVJ-Strafraum ging es in den letzten Minuten nochmals hoch her. Flanke, um Flanke segelte herein, doch Maier und Bleise, wie auch Eric Strauss und Artur Heck blieben standhaft im Defensivverbund. Kurz vor Schluss forderten die Gastgeber Elfmeter, wollten diesen aber zu offensichtlich, zu wenig für einen Strafstoß. Die größte Chance auf den Ausgleich war ein abgefälschter Schuss aus der zweiten Reihe, der knapp am Jestetter Gehäuse vorbei rauschte. Als Frey in der 94. Minute auch die letzte Efringer Flanke abfangen konnte, beendete der souverän leitende Schiedsrichter die umkämpfte, aber stets faire, Partie. Unterm Strich steht ein nicht unverdienter Auswärtssieg für den SVJ. Natürlich waren die Gastgeber über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, zeigten sich im Abschluss aber oft zu umständlich und ungenau. Der SVJ hingegen war nach vorne geradlinig und effizient und stand in der Defensive weitgehend sicher. Am Ende des Tages konnte man sich auch auf das „Glück des Tüchtigen“ verlassen und konnte den knappen Vorsprung über die Zeit retten. Nach dem Pokalerfolg unter der Woche konnte unsere Mannschaft auch das zweite Spiel in Folge siegreich gestalten. Ein „Turn-around“ zur rechten Zeit. Hoffentlich kann man diesen Schwung und Selbstvertrauen auch ins Heimspiel gegen den FC Zell mitnehmen…

Viertelfinale! – SVJ siegt in Tiengen

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Die „Erste“ konnte ihre Achtelfinal-Partie am „Tag der deutschen Einheit“ erfolgreich gestalten und nach vier sieglosen Pflichtspielen endlich wieder einen Sieg einfahren. Der SVJ zeigte dabei die reifere Spielanlage…

Zu Beginn der Partie galt es aber erstmal eine kurze Drangphase der Gastgeber zu überstehen. Die Tiengener kamen mit Tempo ins Spiel, der SVJ hatte zu Beginn, gerade im Mittelfeld, noch zu wenig Zugriff und hatte die ein oder andere brenzlige Situation zu überstehen. Auch in der Offensive war man zu Beginn etwas hektisch und schenkte die Bälle zu schnell wieder her. Nach ca. 15 Minuten gewann man aber mehr und mehr die Spielkontrolle, der Ball lief besser, die Angriffe der Gastgeber verpufften zusehends. In der 20. Minute fasste sich dann Christian Boscarino ein Herz, nachdem sein Pass zunächst abgefangen wurde, nahm er aus ca. 20 Metern Maß und zimmerte den Ball sehenswert ins rechte Toreck. Die Führung brachte nun noch mehr Sicherheit ins Spiel des SVJ, was 13 Minuten später mit dem zweiten Treffer belohnt werden sollte. Pascale Moog verschaffte sich nach einem Einwurf, mittels einer einfachen Körpertäuschung, viel Platz, lief ungestört auf den Sechzehner der Gastgeber zu und setzte, ebenfalls aus ca. 20 Metern, einen „Strahl“ unhaltbar zum 2:0 ins Netz. Die Gastgeber verloren nun mehr und mehr ihre Ordnung, der SVJ wusste dies zu nutzen und spielte immer flüssiger. Eric Strauss und Boscarino verpassten zunächst weitere Treffer, ehe Yannick Rüd in der 42. Minute auf der rechten Seite freigespielt wurde. Er drang mit Tempo in den Strafraum ein und wurde dort recht ungestüm zu Fall gebracht. Folgerichtig zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Marco Lohr ließ sich diese Chance nicht nehmen und versenkte souverän zum 3:0. Damit aber noch nicht genug. Kurz vor der Pause kombinierte sich der SVJ nochmals gefällig durch die Reihen der Gastgeber, über die linke Seite lief der Ball über Lohr, der schön auf Boscarino durchsteckte, der wiederrum Marc Russ im Zentrum bediente, wo dieser wenig Mühe hatte zum 4:0 zu vollstrecken. Die Partie schien schon nach den ersten 45 Minuten entschieden.

Die zweite Hälfte absolvierte der SVJ dann im absoluten Schongang. Man tat nicht mehr als nötig und ließ in manchen Situationen, sicherlich auch den Ergebnis geschuldet, die nötige Spannung vermissen. So kamen die Gastgeber deutlich besser ins Spiel und so auch zu Chancen auf den Anschlusstreffer. Zweimal reagierte SVJ-Keeper Yannic Frey stark und rettete in höchster Not. In einer weiteren brenzligen Situation brachten sich die Gastgeber selbst um den Anschlusstreffer, als ein Tiengener Abschluss auf der SVJ-Torlinie vom eigenen Mann geblockt wurde. In der Offensive ließ der SVJ im zweiten Durchgang meist die nötige Konsequenz vermissen und verpasste es die sich bietenden Räume deutlicher auszunutzen. Dennoch sollten Tore an diesem Tag nur auf einer Seite fallen. So krönte Nagip Bunjupi in der 83. Minute die beste SVJ-Kombination der zweiten Hälfte mit seinem ersten Treffer für den SVJ. Stark herausgespielt über die eingewechselten Raffaele Ponzo und Stefano Fornino, blieb Bunjupi vor den Tor eiskalt und schob zum 5:0 für den SVJ ein. Wenig später verpasste er dann gar, völlig freistehend, aus kurzer Distanz seinen zweiten Treffer, was aber nicht weiter ins Gewicht fallen sollte. So blieb es bis zum Ende beim deutlichen Erfolg für den SVJ. Unterm Strich ein guter Auftritt unserer Mannschaft, besonders im ersten Durchgang. Nach kurzer „Eingewöhnungszeit“ nutzte man die defensiven Schwächen der Gastgeber eiskalt aus und sorgte schon vor der Pause für klare Verhältnisse. Natürlich fiel es, auch mit Blick auf das schwere Auswärtsspiel in Efringen, dann im zweiten Durchgang teilweise schwer die Spannung hoch zu halten, wodurch die Gastgeber nochmals besser ins Spiel kamen. Letztlich blieb man aber, erfreulicherweise, ohne Gegentor und konnte so recht ungefährdet ins Viertelfinale des Bezirkspokal einziehen.

Derbyfrust statt Derbylust – SVJ verliert in Erzingen

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Fast schon traditionell erwischte unsere „Erste“ im Derby beim FC Erzingen einen schlechten Tag und verlor deutlich mit 0:3.

Das Spiel begann dabei schon extrem unglücklich für den SVJ. Bereits mit der ersten Offensivaktion gingen die Gastgeber in Führung. Ein Schuss von Uhl aus ca. 16 Metern prallte unglücklich an den Rücken von Eric Strauss und von dort unhaltbar ins Tor. Dies brachte den Gastgebern natürlich Sicherheit, der Plan des SVJ war schon nach wenigen Augenblicken über den Haufen geworfen und die Köpfe gingen bereits in der Anfangsphase merklich nach unten. So blieben die Erzinger die aktivere, bessere Mannschaft. Der SVJ lief praktisch nur hinterher, kam nicht in die Zweikämpfe und fand so auch nicht wirklich ins Spiel. Nach 26 Minuten dann der nächste Dämpfer. Limani tankte sich durch die SVJ-Defensive und gab am Ende auch SVJ-Keeper Yannic Frey das Nachsehen und erhöhte auf 2:0 für die Gastgeber. Am Spielverlauf änderte sich auch in der Folge nicht viel, auch wenn der SVJ eine kurze „Ecken-Flut“ zu verzeichnen hatte, welche aber allesamt ungefährlich blieben. Die beste Möglichkeit zum Anschlusstreffer verpasste Yannick Rüd, als er ein Zuspiel von Silvan von Ow nicht richtig kontrollieren konnte und so Erzingens Keeper Bendel nicht wirklich in Bedrängnis brachte. Auf der Gegenseite klärte Frey einen Abschluss der Gastgeber aus halbrechter Position mit den Fingerspitzen, so ging es beim Stand von 2:0 für die Gastgeber in die Pause.

Im zweiten Durchgang schien der SVJ etwas besser ins Spiel zu kommen, konnte die Partie nun etwas offener gestalten. Das gefährlichere und bessere Team blieben aber die Gastgeber. So verhinderte Frey nach ca. 55 Minuten den dritten Erzinger Treffer, als er einen Göbel-Kopfball aus kurzer Distanz von der Linie bugsierte. Nach etwas mehr als einer Stunde folgte dann aber doch die Entscheidung. Nach einem langen Ball der Gastgeber setzte sich Loparco gegen Daniel Schröter durch und besorgte, alleine vor Frey, das 3:0 für den FC Erzingen. Zwar versuchte der SVJ nochmals zurückzukommen, kam aber kaum gefährlich vors Tor der Gastgeber. Ein starker Freistoßhammer von Silvan von Ow wurde vom gut reagierenden Bendel geklärt, und auch Rüd konnte den Abpraller aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen. Die größte Möglichkeit zum Anschlusstreffer verpasste der eingewechselte Nico Husz. Nach schönem Zuspiel von von Ow hatte er den Torhüter bereits umkurvt, lobbte den Ball aber über das Erzinger Gehäuse. Auf der Gegenseite verpassten die Gastgeber in der Schlussphase eine Vielzahl an Möglichkeiten. So klärte Frey wenige Minuten vor Schluss zweimal in höchster Not, zuvor hatte Loparco seinen zweiten Treffer knapp verpasst. Bis zum Ende gerieten die Gastgeber nicht mehr wirklich in Gefahr und es blieb beim 3:0 für Erzingen. Unterm Strich steht eine hochverdiente Derbyniederlage. Ein Auftritt unserer Mannschaft der gerade im ersten Durchgang einfach nicht zu erklären ist. Auch trotz des unglücklichen, frühen Gegentores darf man nicht so auftreten. Man hatte zu keinem Zeitpunkt im ersten Durchgang das Gefühl man könnte den Gastgebern gefährlich werden, stattdessen ließ man auch Einstellung und Laufbereitschaft vermissen. Die Erzinger spielten souverän und zu Beginn effizient, ließen an diesem Abend keine Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Auch wenn der SVJ im zweiten Durchgang etwas besser im Spiel war, kann man diese Leistung eines Derbys nicht würdig bezeichnen. Kein Spieler kam in den 90 Minuten an seine Leistungsgrenze, im Gegenteil muss man am Ende froh sein, dass die Gastgeber das Ergebnis nicht noch deutlich mehr in Höhe treiben konnten. Nun gilt es diese Niederlage offen und kritisch zu analysieren, man kann immer verlieren, die Art und Weise spielt aber dabei eine große Rolle. Mit dem VfB Waldshut wartet im nächsten Heimspiel ein vermeintlich noch stärkerer Gegner, weshalb die Mannschaft schnellstens ihre Einstellung hinterfragen sollte, will man gegen diesen Gegner die Aussicht auf Punkte haben.

Gerechtes Remis – SVJ teilt die Punkte mit dem FC Schlüchttal

1. Mannschaft, Aktive

Die „Erste“ musste sich am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den FC Schlüchttal am Ende mit einem Remis zufrieden geben. Damit konnte auch der zweite Aufsteiger zu Hause nicht besiegt werden, auf dem Papier zu wenig, dem Spielverlauf aber entsprechend. Aber der Reihe nach…

Wie in den vorangegangenen Spielen brauchte der SVJ einige Minuten bis er präsent wirkte. Die Gäste hingegen waren gleich zu Beginn voll im Spiel, verbuchten nach wenigen Augenblicken eine erste Großchance, als Stürmer Thoma den Ball aus kurzer Distanz über den Kasten drosch. In der gesamten ersten Hälfte sollte sich dieses Bild weiter ziehen. Der SVJ tat sich schwer gegen körperlich präsente Gäste und setzte auch nach vorne kaum Akzente. Nach 16 Minuten folgte der Rückstand. Abermals wurde Thoma steil geschickt und spitzelte den Ball diesmal am herauseilenden Frey vorbei ins Netz. Die beste Chance zum Ausgleich bot sich Marco Lohr nach ca. 30 Minuten. Simon Müller umspielte den Gästetorhüter an der Strafraumkante, legte mit Übersicht ab auf Lohr, dessen Schuss allerdings auf der Torlinie geklärt werden konnte. Auf der Gegenseite verhinderte Frey mit einem Reflex nach einem Kopfball aus kurzer Distanz das 0:2. Gegen Ende der ersten Hälfte kam unsere Mannschaft dann etwas besser ins Spiel und kam, mit Hilfe der Gäste, doch noch zum Ausgleich. Eine Flanke von Müller konnte nicht ausreichend geklärt werden, Christian Boscarino zeigte sich gedankenschnell und drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. So ging es mit dem Unentschieden in die Pause.

Den zweiten Durchgang begann der SVJ deutlich präsenter und dominanter. Die Gäste schienen nun ihrerseits etwas nachzulassen. Der eingewechselte Yannick Rüd brachte viel Schwung, setzte sich in der 54. Minute über die rechte Seite durch, sah in der Mitte Stefano Fornino der das Spiel mit einem platzierten Schuss drehte und zum 2:1 abschloss. Wenig später bot sich Rüd die Chance die Führung auszubauen. Nach tollem Zuspiel von Silvan von Ow scheiterte er aber mit einem Heber an Gästetorhüter Hepp. Nach etwas mehr als einer Stunde kamen die Gäste wieder etwas besser in die Partie und es sollte turbulente Minuten folgen…in der 68. Minute erhielten die Gäste einen fragwürdigen Freistoß dicht am Jestetter Strafraum. Torhüter Frey ließ sich in dieser Situation erwischen, öffnete das „Torwarteck“ und musste den Schuss zum Ausgleich für die Gäste passieren lassen. Wenig später sorgte ein unbedacht schnell ausgeführter Freistoß von Frey für den nächsten „Aufreger“. Pascale Moog wurde sofort gepresst und konnte nur noch mit einer Grätsche eine weitere Großchance der Gäste verhindern und sah dafür seine zweite gelbe Karte. Der SVJ in Unterzahl sah sich nun wieder spielbestimmenden Gästen gegenüber. Diese spielten ihre Überzahl aber nicht clever genug aus und scheiterten immer wieder an der, weitgehend, gut postierten SVJ-Defensive. Auf der Gegenseite tauchte Fornino, nach Zuspiel von von Ow frei vor dem Gästetor auf, übersah leider den mitgelaufenen Lohr, zielte etwas zu genau und zirkelte den Ball über das Tor. Bis zum Ende blieb es ein Spiel auf „Messersschneide“, aber es sollte auf keiner Seite mehr ein Treffer fallen.

Unterm Strich steht ein, dem Spielverlauf entsprechend, gerechtes Remis. Beide Teams hatten in der Schlussphase die Möglichkeit den entscheidenden „Punch“ zu setzen, was aber nicht gelang. Nach einer dürftigen ersten Hälfte, zeigte der SVJ erneut im zweiten Durchgang eine deutliche Steigerung. Ärgerlich dann der Ausgleich durch einen individuellen Fehler. Fast noch ärgerlicher ist die Sperre für Pascale Moog für das kommende Derby beim FC Erzingen. Die Gäste haben sich mit einer mutigen, engagierten Leistung, vor allem im ersten Durchgang, den Punkt aber ebenfalls verdient und stellten erneut ihre Auswärtsstärke unter Beweis. Nun folgt am kommenden Freitag das Derby beim FC Erzingen. Ein Spiel, wie immer, unter besonderen Vorzeichen. Alles ist möglich…